US-Spritpreise erreichen Allzeithoch

US-Spritpreise erreichen Allzeithoch

Aufgrund des Anstiegs der Erdölpreise auf dem internationalen Markt haben die Treibstoffpreise in den USA ein Allzeithoch erreicht. Darauf weist ein US-amerikanischer Verband hin, der die Preise an mehr als 60.000 Tankstellen im ganzen Land im Auge behält.

Nach Angaben der American Automobile Association haben die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in den Vereinigten Staaten am Freitag einen neuen Rekordwert erreicht.

Der Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin (3,785 Liter) stieg auf 4,432 US-Dollar, so der Verband, der die Preise an mehr als 60.000 Tankstellen im ganzen Land beobachtet.

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Die höchsten Benzinpreise des Landes sind traditionell im Bundesstaat Kalifornien zu finden, wo die Autofahrer im Durchschnitt 5,872 US-Dollar für eine Gallone Kraftstoff zahlen müssen.

Die Benzinpreise in den USA sind im Laufe der Woche stetig gestiegen. Der Anstieg erfolgt vor dem Hintergrund weltweit steigender Ölpreise, wobei die Versuche des Weißen Hauses, dem entgegenzuwirken, bislang scheiterten.

Der Preis für die globale Referenzsorte Brent stieg am Freitag gegen 13:45 GMT auf 109,97 US-Dollar pro Barrel und legte damit um 2,35 Prozent zu. Die US-Rohöl-Benchmark West Texas Intermediate (WTI) legte um 2,5 Prozent zu und stieg auf 108,78 US-Dollar pro Barrel.

Weltweit gehen die Treibstoffvorräte zurück, da sich die Nachfrage auf das Niveau vor der COVID-19-Pandemie erholt hat, während die Produktion noch nicht aufholen konnte. Die Ukraine-Krise hatte die USA dazu veranlasst, ein Embargo gegen russisches Öl zu verhängen, und ähnliche Maßnahmen in der EU und im Vereinigten Königreich ins Gespräch gebrachte. Das hat ebenfalls sprichwörtlich Öl ins Feuer gegossen und die Preise in die Höhe schießen lassen. Russland ist der drittgrößte Produzent von Rohöl und der zweitgrößte Ölexporteur der Welt.

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